Dortmund – Ruhrtalradweg (Juni 2025)

Ein verlängertes Wochenende in Dortmund bot die perfekte Gelegenheit, das östliche Ruhrgebiet auf zwei Rädern zu erkunden. In drei abwechslungsreichen Touren zeigte sich die Region von ihrer besten Seite – mit viel Natur entlang der Ruhr, spannenden Aussichtspunkten und hervorragend ausgebauten Radwegen auf ehemaligen Bahntrassen.

Tag 1 begann nach der Anreise mit dem Zug nach Dortmund. Nach dem Einchecken im Hotel startete direkt die erste Runde. Über Hörde, Höchsten und Schwerte führte die Strecke zunächst zum Ruhrtalradweg. Von dort ging es entlang der Ruhr über den Harkortsee bis nach Wetter und weiter nach Witten. Besonders angenehm zu fahren waren die hervorragend ausgebauten Wege entlang des Flusses. Auf dem Rückweg bot der Bahntrassenradweg Rheinischer Esel entspanntes Rollen zurück nach Dortmund. Am Abend klang der erste Tourtag gemütlich in der Innenstadt aus.

Tag 2 führte tiefer ins Ruhrtal. Nach einem kurzen Frühstück ging es mit dem Zug nach Witten, einem idealen Einstiegspunkt für den Ruhrtalradweg. Vorbei an der Ruhrtal-Fähre Hardenstein und dem Kemnader See verlief die Strecke immer wieder direkt am Fluss entlang. Weitere Highlights waren die Ruhrwasserfälle in Hattingen sowie die Abschnitte am Baldeneysee. Von Mülheim aus folgten mehrere ehemalige Bahntrassen wie die Rheinische Bahntrasse, die Grugatrasse und die Springorum-Trasse – perfekte, nahezu steigungsfreie Radwege. Von Bochum aus ging es schließlich mit dem Zug zurück nach Dortmund.

Tag 3 stand im Zeichen eines Aussichtspunktes: der Hohensyburg mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Die Strecke führte zunächst über den Rombergpark und Benninghofen nach Schwerte. Der Anstieg zur Hohensyburg wurde mit einer großartigen Aussicht über das Ruhrtal belohnt. Bei sommerlicher Hitze ging es anschließend über den Bahntrassenradweg Rheinischer Esel entspannt zurück Richtung Dortmund. Nach einem kleinen Umweg durch Dorstfeld endete die letzte Tour schließlich wieder am Hotel.

Insgesamt bot das Wochenende eine gelungene Mischung aus Flussradwegen, Bahntrassen und Aussichtspunkten. Die Region rund um Dortmund zeigt eindrucksvoll, wie gut sich das Ruhrgebiet heute für Fahrradtouren eignet – mit vielen abwechslungsreichen Strecken und überraschend viel Natur zwischen den Städten. 🚴‍♂️

Das Radwochenende in Dortmund hat einmal mehr gezeigt, wie hervorragend sich das Ruhrgebiet für Fahrradtouren eignet. Besonders der Ruhrtalradweg mit seinen Abschnitten entlang von Kemnader See, Harkortsee und Baldeneysee bietet viel Natur, schöne Ausblicke und sehr gut ausgebaute Wege. Dazu kommen zahlreiche ehemalige Bahntrassen wie der Rheinische Esel, die Grugatrasse oder die Springorum-Trasse, auf denen man entspannt und ohne große Steigungen fahren kann.

Mit abwechslungsreichen Strecken, tollen Aussichtspunkten wie der Hohensyburg und vielen Kilometern auf erstklassigen Radwegen war es ein rundum gelungenes Wochenende auf zwei Rädern. Dortmund und das östliche Ruhrgebiet sind definitiv eine Reise wert – besonders für Radfahrer. 🚴‍♂️

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