Tag 2 – Ruhrtalradweg von Witten bis Mülheim und zurück

20. Juni 2025

Region

Nordrhein-Westfalen

Höhenmeter

460 m

Ebike

Eco

Beschreibung

Der zweite Tag meines Dortmund-Wochenendes begann entspannt. Nach einem schnellen Frühstück bei Kamps ging es direkt zum Dortmunder Hauptbahnhof. Von dort nahm ich den Zug nach Witten, das sich hervorragend als Einstieg in den Ruhrtalradweg eignet.

Schon kurz nach dem Start taucht mit der Ruhrtal-Fähre Hardenstein eine der ersten Sehenswürdigkeiten auf. Kurz darauf erreichte ich den Kemnader See, der sich wunderbar auf flachen und perfekt ausgebauten Wegen umrunden lässt. Der Ruhrtalradweg zeigt sich hier von seiner besten Seite: ruhig, landschaftlich schön und ideal zu fahren.

Weiter ging es entlang der Ruhr nach Hattingen zu den bekannten Ruhrwasserfällen. Hier war deutlich mehr Betrieb, denn die Stelle ist ein beliebter Ausflugsort. Trotzdem lohnt sich ein kurzer Stopp – genau das habe ich auch gemacht und eine kleine Pause eingelegt.

Die Tour führte anschließend weiter bis nach Bochum-Dahlhausen. Von dort nahm ich eine kleine Abkürzung ins Landesinnere und kam schließlich bei Kupferdreh wieder an die Ruhr – direkt am Baldeneysee.

Am See entlang ging es weiter nach Essen-Werden, wo ich eine längere Pause einlegte. Direkt an der Ruhr befindet sich dort eine praktische Solarstation zum Aufladen von Akkus – perfekt, um das E-Bike wieder mit Energie zu versorgen. Die Gelegenheit nutzte ich gleich für einen Kaffee.

Frisch gestärkt setzte ich meine Fahrt fort über Kettwig und weiter Richtung Mülheim an der Ruhr, wo ich am Schloss Broich wieder aus dem Ruhrtal herausfuhr.

Von dort wechselte ich auf die Rheinische Bahntrasse, eine echte Radfahrer-Autobahn: breit, glatt und perfekt ausgebaut. Anschließend folgte der Grugatrasse, die ebenfalls hervorragend zu fahren ist – schnurgerade, sehr glatt und mit kaum Rollwiderstand.

Auf dem Rückweg kam ich noch einmal durch Bochum-Dahlhausen. Eigentlich hatte ich geplant, das Eisenbahnmuseum zu besuchen. Da es von außen allerdings recht unscheinbar wirkte, entschied ich mich spontan weiterzufahren.

Über die Springorum-Trasse, ebenfalls ein wunderbar ausgebauter Bahntrassenradweg, ging es schließlich Richtung Bochumer Hauptbahnhof. Dort stieg ich wieder in den Zug zurück nach Dortmund.

Am Abend gab es noch einen kleinen Happen zu essen in der Innenstadt, bevor ich im Hotel den zweiten Tourtag ausklingen ließ und mich auf den nächsten Tag vorbereitete.

Bilder der Tour

Fazit

Der zweite Tag auf dem Ruhrtalradweg zeigte noch einmal, wie abwechslungsreich das Ruhrgebiet für Radfahrer sein kann. Flache, hervorragend ausgebaute Wege entlang der Ruhr, schöne Abschnitte an Kemnader See und Baldeneysee sowie mehrere perfekt ausgebaute Bahntrassen machten die Tour zu einem echten Genuss. Mit vielen Kilometern auf tollen Radwegen und einer entspannten Rückfahrt nach Dortmund war es ein rundum gelungener Radtag.

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