Fahrradtour zum Strand & Leuchtturm
Tag 2 – 16.05.2026
🌤️ Ein ruhiger Start in den Tag
Heute haben wir erstmal ausgeschlafen und den Vormittag ganz entspannt begonnen.
Nach einem gemütlichen Frühstück mit frischen Brötchen und Ei haben wir überlegt, was wir unternehmen könnten.
Eigentlich war zunächst eine andere Tour geplant, aber spontan entschieden wir uns um:
👉 Mit den Fahrrädern zum Strand und weiter Richtung Leuchtturm.
🚲 Abenteuerliche Fahrradstrecken
Die Tour begann allerdings direkt etwas „sportlicher“ als gedacht.
Viele Wege bestanden aus extrem unebenen Steinpflastern, deren Steine teilweise weit aus dem Boden ragten – fast wie eine kleine Mountainbike-Strecke. Für Claudia war das teilweise schon ganz schön anstrengend.
Unterwegs machten wir immer wieder kleine Stopps am Strand. Von dort aus konnte man in der Ferne rechts die Promenade beziehungsweise den Steg erkennen, wo wir bereits gestern gewesen waren.
🌊 Naturstrand & Ostseegefühl
Der Strand wirkte fast unberührt, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelte. Überall lagen Algen am Wasser und erstaunlich viele Menschen liefen barfuß durch das kalte Wasser und stöberten zwischen den Algen herum.
Außerdem fanden wir unglaublich viele Muscheln.
Das Wetter war zwar eher kühl – etwa 13 Grad und windig – aber sobald man dort stand, merkte man die Temperaturen kaum noch. Das Meeresrauschen war einfach unglaublich schön und beruhigend.
🌲 Durch den Pinienwald zum Leuchtturm
Danach ging es weiter Richtung Leuchtturm. Besonders beeindruckend war der Weg dorthin:
Überall standen Pinienbäume, fast wie in einem mediterranen Küstengebiet. Für Mecklenburg-Vorpommern war das ein völlig ungewohnter Anblick.
Schließlich mussten wir die Fahrräder stehen lassen und zu Fuß weitergehen, weil der Weg immer sandiger wurde. Der feine Strandsand ließ einen bei jedem Schritt einsinken – anstrengend, aber absolut lohnenswert.
Als wir schließlich die Düne erreichten und der Blick aufs Meer frei wurde, fühlte es sich plötzlich eher nach Italien oder Spanien an als nach Ostsee. Es fehlten eigentlich nur noch die Palmen.
🏖️ Pause an der Düne
Wir machten es uns an einer windgeschützten Stelle in den Dünen gemütlich. Viele Menschen lagen bereits dort und genossen die Sonne.
Eine Möwe beschloss außerdem, unser neuer bester Freund zu werden. 😄
Sie blieb die ganze Zeit ganz dicht bei uns sitzen, völlig ohne Scheu – und bekam natürlich auch ein paar kleine Leckerbissen ab.
Stefan und ich gingen sogar mit den Füßen ins Wasser. Der erste Moment war eiskalt, aber gleichzeitig unglaublich erfrischend.
Mit geschlossenen Augen nur das Meeresrauschen zu hören, war wahrscheinlich einer der schönsten Momente des Tages.
🚲 Rückweg durch Prerow
Für den Rückweg nahmen wir eine andere Strecke durch Prerow.
Dabei entdeckten wir viele kleine Schleichwege und ruhige Straßen mit wunderschönen bunten Häusern, Hinterhöfen und auffällig gestalteten Türen. Überall herrschte absolute Ruhe – kaum Verkehr, kaum Autos, einfach nur Entspannung.
🌅 Tagesabschluss
Wieder zurück in der Ferienwohnung ruhten wir uns aus und aßen etwas.
Dabei stellten wir dann fest:
👉 Trotz Wind und nur 13 Grad hatten wir uns beide einen ordentlichen Sonnenbrand im Gesicht geholt. ☀️😄
⭐ Highlights des Tages
- Fahrradtour durch Dünen & Wald
- Der Blick aufs Meer hinter der Düne
- Pinienwald wie im Süden
- Muscheln sammeln am Naturstrand
- Meeresrauschen & Füße im Wasser
- Die zutrauliche Möwe
🚲 Bewegung
- Anspruchsvolle Fahrradtour
- Sandwege & Dünen
- Spaziergang zum Meer
Bilder der Tour
Fazit
Heute fühlte sich die Ostsee zeitweise überhaupt nicht nach Deutschland an. Zwischen Dünen, Pinienwald und dem weiten Meer entstand fast mediterranes Urlaubsgefühl. Trotz Wind und kühlen Temperaturen war es ein unglaublich entspannter und wunderschöner Tag – inklusive unfreiwilligem Sonnenbrand als Erinnerung
