Brocken – HWN 9 & 136

Harzer Wandernadel Wanderung · 18,2 km · 370 hm · Juli 2016

18km

Strecke

370 hm

Höhenmeter 

4:00 h

Dauer

2

HWN Stempel

Karte der Wanderung

Bilder der Wanderung

Tourbeschreibung

Die Wanderung beginnt in Torfhaus, einem der höchstgelegenen Orte im Harz. Schon beim Start liegt eine besondere Atmosphäre in der Luft. Die Landschaft wirkt rauer als in den tieferen Lagen, die Luft ist klar, und über den weiten Hochflächen des Harzes ziehen oft Wolken und Nebel.

Der Weg folgt zunächst dem Harzer-Hexen-Stieg, einem der bekanntesten Fernwanderwege Deutschlands. Gleich zu Beginn führt der Pfad durch eine typische Hochmoorlandschaft. Holzstege ziehen sich durch das Moor, und immer wieder eröffnen sich weite Blicke über die Landschaft.

Schon bald richtet sich der Blick nach Süden – dort erhebt sich der Brocken, mit 1141 Metern der höchste Berg des Harzes. Der Weg steigt langsam, aber stetig an. Die Landschaft verändert sich dabei Schritt für Schritt: aus Moorflächen werden Bergwälder, später offene Hochflächen mit Felsen und niedrigem Bewuchs.

Der Aufstieg ist lang, aber gut zu gehen. Immer wieder trifft man Wanderer, die dasselbe Ziel haben. Manchmal hört man auch das entfernte Pfeifen der Dampfloks der Harzer Schmalspurbahnen, die sich von Wernigerode oder Schierke aus hinauf zum Brocken schlängeln.

Schließlich erreicht man das Brockengipfelplateau. Hier befindet sich die Stempelstelle 9 – Brocken der Harzer Wandernadel. Der Gipfel ist ein besonderer Ort – nicht nur wegen seiner Höhe, sondern auch wegen seiner Geschichte und seiner oft rauen Wetterbedingungen.

Von oben reicht der Blick bei guter Sicht weit über den Harz hinaus. Doch selbst wenn Wolken über den Gipfel ziehen, hat dieser Ort eine ganz eigene Stimmung. Der Brocken wirkt dann fast mystisch – genau so, wie es die alten Sagen des Harzes beschreiben.

Nach einer Pause beginnt der Rückweg nach Torfhaus. Der Weg führt wieder hinunter durch die Hochharzlandschaft. Die Perspektive auf die Moore, Wälder und Bergzüge verändert sich noch einmal, und man merkt, wie weit man bereits gewandert ist.

Unterwegs erreicht man auch die Stempelstelle 136 – Eckersprung, die ebenfalls auf dieser Route liegt.

Schließlich tauchen die Gebäude von Torfhaus wieder auf. Der Kreis der Wanderung schließt sich – zurück bleibt das Gefühl einer echten Harztour: ein langer Weg, ein großer Berg und die besondere Atmosphäre der Hochharzlandschaft.

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