Auerhahn

\"Stempelstelle

Einem für einen Wanderweg wohl einzigartigen Thema widmet sich der Liebesbankweg bei Hahnenklee-Bockswiese. Dieser etwa sieben Kilometer lange Rundwanderweg im Oberharz führt Sie um den Bocksberg herum. Ausgangspunkt ist das nahe der Stabkirche in Hahnenklee befindliche \“Tor der Liebe\“. Sie können den Rundgang aber auch im Ortsteil Bockswiese, am Campingplatz am Oberen Grumbacher Teich oder am Parkplatz Auerhahn beginnen. Entlang der Wegstrecke erwarten Sie u.a. 25 indiviuell gestaltete und handgearbeitete Holzbänke. Jede ist einem bestimmten Abschnitt der Liebe bzw. Ehe gewidmet. Des weiteren finden Sie am Wegesrand mehrere \“Ge(h)dichtsteine\“ mit romantischen Worten berühmter Dichter sowie diverse Kunstobjekte und andere ungewöhnliche Attraktionen. Der Liebesbankweg führt außerdem an schönen Bergwiesen, einer alten Handelsstraße und der sechsstufigen Auerhahn-Teichkaskade vorbei. Es ist ein Wanderweg, für den Sie etwas Zeit mitbringen sollten. Die Strecke in einer Stunde abzulaufen wäre ganz bestimmt nicht im Sinne der Initiatoren des Weges. Dafür eignet sich der Liebesbankweg aber sehr gut für Wanderungen mit Kindern. Nicht nur diese finden hier eine Vielzahl an Punkten zum Verweilen, Anschauen und Ausprobieren – wie z.B. am Wasserspielplatz. Als erster und bislang einziger Harzer Wanderweg wurde der Liebesbankweg wegen seines schönen Streckenverlaufes, dem nicht alltäglichen Thema und der einzigartigen Erlebnisdichte vom Deutschen Wanderinstitut mit dem Wandersiegel \“Premiumweg\“ ausgezeichnet.

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Die Stempelstelle Lochstein befindet sich direkt am Oberen Schalker Graben zwischen der Siedlung Festenburg und Clausthal-Zellerfeld. Der „Obere Schalker Graben“, erbaut 1716, sammelte auf seinem 8.980 m langen Weg die Bergwasser vom Südhang der Schalke bis nach Hahnenklee an und führte sie über mehrere Teiche den Hahnenkleer Gruben zu. Lochsteine gab es in allen Bergbaubetrieben in Deutschland, aber meist liegen sie nicht direkt an der Straße oder an Wanderwegen. Der Lochstein ist ein Grubenfeldbegrenzungsstein, auch Markstein genannt, weil er die „Markscheide“ markiert und von einem „Markscheider“ (Vermessungsingenieur im Bergwerk) festgelegt wurde. Die Inschrift lautet: Alhier wenden die König Carler 6 Maassen aufm Hauptgang heir runter wars Joachim Christian Behr V.O.B.M. Georg Fritrich Glessner U.B.M. Georg Niclaus Mersmann GE. W. Der beste Ausgangspunkt führt von der kleinen Siedlung Festenburg zum Lochstein. Festenburg erreicht man über die Landstraße von Schulenberg nach Clausthal-Zellerfeld. Vom urigen Gasthaus „Grüne Tanne“ aus beginnt der Wanderweg in Richtung Bockswiese, welcher zunächst den Unteren Schalker Graben überquert und weiter bergauf zum Oberen Schalker Graben führt. Dort folgt man links dem Grabenweg zum Lochstein. Wenn man die Wanderung zum Schalker Turm HWN 125 fortsetzen möchte, geht man ein Stück zurück und folgt dann dem steil ansteigenden Pfad Richtung Schalke.

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Die Köte am Heidenstieg befindet sich im Schulenberger Wald am Ortsrand oberhalb von Schulenberg. Das alte, im Tal gelegene Schulenberg war einst eine Bergbau- und Hüttensiedlung , später eine Waldarbeitersiedlung und versank 1954 in den Fluten der Okertalsperre. Der Ort wurde oberhalb der Talsperre auf einem Plateau des Wiesenbergs in 500 m Höhe neu angelegt. Vom Parkplatz auf der Tannenhöhe folgt man dem Trimm-Dich-Pfad und gelangt zur Köte am Heidenstieg. Für den Rückweg empfehlen wir den Waldlehrpfad, von welchem man hervorragende Ausblicke über die Harzer Wiesen zum Brockenmassiv, dem Bruchberg und die Wolfswarte hat. Die sich hier befindenden Schautafeln und geschnitzten Tierfiguren am Wegesrand informieren über die Flora und Fauna des Waldes, und sind besonders für Familien interessant.

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Die Schalke ist ein 762 Meter hoher Berg zwischen Hahnenklee, Clausthal-Zellerfeld und Schulenberg. Der Schalker Aussichtsturm wurde 1892 vom damaligen Harzklub Zweigverein Zellerfeld errichtet und 1992 vom Harzklub Zweigverein Clausthal-Zellerfeld restauriert. Er ist etwa 10,5 Meter hoch und rund 3,5 Tonnen schwer. Seit 1959 befand sich während des Kalten Kriegs auf dem Gipfel auch der Schalker Horchposten. Das war ein Standort der französischen Luft- und Fernmeldeaufklärung. In 1978/79 wurde dieser Horchposten um einen 64 m hohen Stahlbetonturm erweitert wurde. Während dieser Zeit wurde der Harzklub-Turm um 100 Meter versetzt. Nach der Wiedervereinigung stand der Horchposten-Turm leer und wurde 2002 gesprengt. Nach der Sprengung wurde der Harzklub-Turm wieder an seinen angestammten Platz zurück versetzt. Von Festenburg aus führt ein Wanderweg über den Lochstein HWN 126 am Oberen Schalker Graben über 220 Höhenmeter zum Schalker Turm. Der kürzeste Weg führt vom Wanderparkplatz „Auerhahn“ über die ehemalige Zufahrtsstraße des Horchpostens auf den Gipfel.

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