Blankenburg– HWN 59, 77, 78, 79, 82 & 2 Sonderstempel

Harzer Wandernadel Wanderung · 21,3 km · 400 hm · September 2018

21 km

Strecke

400 hm

Höhenmeter 

4:30 h

Dauer

7

HWN Stempel

Karte der Wanderung

Bilder der Wanderung

Tourbeschreibung

Ausgangspunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung ist die Harzstadt Blankenburg (Harz), die am nördlichen Rand des Harzes liegt. Schon kurz nach dem Start verlässt man die Stadt und erreicht die erste Stempelstelle der Harzer Wandernadel: die Regensteinmühle (HWN 82). Die alte Wassermühle liegt idyllisch zwischen Wiesen und kleinen Wasserläufen und erinnert an die Zeit, als hier noch zahlreiche Mühlen betrieben wurden.

Von hier führt der Weg zunächst über die historische alte Heerstraße, eine Verbindung, auf der früher Händler, Reisende und Soldaten unterwegs waren. Heute ist es ein ruhiger Weg am Rand des Harzes, der langsam in Richtung Wald führt. Nach einiger Zeit erreicht man den Blankenburger Mühlenwanderweg, der sich entlang kleiner Bäche und alter Mühlgräben durch die Landschaft zieht.

Der Weg führt schließlich in den stillen Klostergrund, ein schmales Tal mit dichtem Wald und einem kleinen Bachlauf. Bald darauf öffnet sich das Tal und vor dem Wanderer erscheint das beeindruckende Kloster Michaelstein. Das ehemalige Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert gehört zu den bedeutendsten historischen Anlagen der Region. Hier befindet sich auch der Sonderstempel HWN 990603 – Kloster Michaelstein. Nur wenige Schritte entfernt steht außerdem die Stempelstelle HWN 59 – Klostergrund Michaelstein, die an diesem ruhigen Ort mitten im Tal erreicht wird.

Von Michaelstein führt der Weg weiter durch dichte Wälder. Der Mühlenwanderweg begleitet den Wanderer weiterhin, und immer wieder hört man das leise Rauschen der kleinen Wasserläufe. Schließlich taucht zwischen den Bäumen die Otto-Ebert-Brücke auf, an der sich die Stempelstelle HWN 79 befindet. Die kleine Brücke liegt versteckt im Wald und ist einer dieser Orte, die man auf einer langen Harzwanderung eher zufällig entdeckt.

Hinter der Brücke beginnt ein längerer Anstieg durch den Wald. Der Weg führt höher hinauf, bis schließlich zwischen den Bäumen Sandsteinfelsen erscheinen. Hier liegt die Ruine Luisenburg (HWN 77), ein romantischer Aussichtspunkt aus dem 18. Jahrhundert. Zwischen den Felsen öffnet sich ein schöner Blick über die Wälder rund um Blankenburg.

Nach diesem Aussichtspunkt führt der Weg langsam wieder zurück Richtung Stadt. Die Wälder werden lichter, und bald erreicht man die historischen Anlagen oberhalb von Blankenburg. In den beeindruckenden Terrassenanlagen der Barocken Gärten Blankenburg befindet sich die Stempelstelle HWN 78 – Obermühle / Barocke Gärten. Von hier aus hat man einen weiten Blick über das Harzvorland.

Bevor die Wanderung endet, wartet noch ein letzter Stempel. Am Rand der Stadt steht ruhig und etwas verborgen die Bergkirche St. Bartholomäus, an der sich der Sonderstempel HWN 990602 befindet. Nach vielen Kilometern durch Wälder, Täler und historische Wege schließt sich hier schließlich der Kreis der Wanderung.

Diese rund zwanzig Kilometer lange Tour verbindet auf besonders schöne Weise Natur, Geschichte und Kultur. Alte Handelswege, stille Waldtäler, ein mittelalterliches Kloster und romantische Aussichtspunkte machen die Wanderung rund um Blankenburg zu einer der abwechslungsreichsten Touren am nördlichen Harzrand.

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