Selkesicht

\"Stempelstelle

Die „Selkesicht“ ist ein hervorragender Aussichtspunkt auf einen Felsvorsprung oberhalb des Selketals und bietet einen fantastischen Blick auf die Burg Falkenstein HWN 200. Die Ackeburg wurde erstmals 1216 als Sitz von Burgmannen des Grafen von Falkenstein erwähnt und gilt bereits seit dem 14. Jahrhundert als aufgegeben oder zerstört. Die Burganlage, die aus Haupt- und Vorburg mit Halsgraben und mehreren Wällen bestand, hatte eine auf einer felsigen Anhöhe der Selkesicht stehende 30 m breite Hauptburg. Oberhalb davon, in Richtung höchster Stelle der Anhöhe, stand eine etwa 11 m breite Vorburg und ein Dorf. Heutzutage sind am Burgstall noch Teile von Halsgraben und Querwall zu sehen. Vom Wanderparkplatz an der Straße „Am Kohlenschacht“ in Ballenstedt erreicht man über den „Alten Kohlenschacht“ HWN 180 , den „Falkenweg“ und die „Meisdorfer Trift“ die Selkesicht an der Ackeburg. Ein kürzerer aber anfangs sehr steiler Pfad führt vom Gasthaus „Zum Falken“ vom Selketal aus zur Stempelstelle.

\"Stempelstelle

Zwischen Meisdorf und Pansfelde liegt auf einem Felsen hoch über dem Selketal die Burg Falkenstein. Sie wurde ursprünglich im Jahre 1115 erbaut, erfuhr aber im Verlauf der Jahrhunderte verschiedene Wandlungen. Die Burg ist im Laufe der Zeit nie von Feinden bezwungen worden. Ende des 18. Jahrhunderts war die Burg Falkenstein eine Ruine, wurde dann aber von einem neuen Besitzer wieder liebevoll aufgebaut und ist heute eine der am besten erhaltenen Burgen im Harz. Auf der Burg Falkenstein finden Sie einen Falkenhof, welcher zahlreiche einheimische Greifvogelarten beherbergt. Die Burg besitzt außerdem ein umfangreiches Museum. In diesem können Sie u.a. mittelalterliche Möbel, Kunstgegenstände, Jagdgeräte und Waffen besichtigen. Es besteht auch die Möglichkeit, den Bergfried zu ersteigen. Von oben genießen Sie einen herrlichen Blick in die nahen Harzberge und das nördliche Harzvorland. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der historischen Burgküche und der Burggaststätte. Zur Zeit der DDR diente die Burg als Kulisse in zahlreichen Märchenfilmen der damaligen ostdeutschen Filmgesellschaft DEFA. In unseren Tagen findet einmal im Jahr in den historischen Mauern das Minneturnier statt – ein einzigartiger Wettstreit im Stil des Mittelalters mit interessanten geschichtlichen Hintergründen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Burg Falkenstein zu erreichen. Von Meisdorf aus führt ein teilweise sehr steiler Weg durch das Naturschutzgebiet Selketal hinauf zur Burg. Dieser Weg ist etwa fünf Kilometer lang. Wer es nicht so beschwerlich mag, fährt bis zum Parkplatz nahe der Gaststätte \“Gartenhaus\“. Dieser befindet sich etwa auf halber Strecke zwischen Meisdorf und Pansfelde. Von hier aus sind es weniger als zwei Kilometer Fußweg bis zur Burg. Ab \“Gartenhaus\“ können Sie in der Saison auch mit einer Pferdekutsche oder Straßeneisenbahn fahren.
Geöffnet ist die Burg Falkenstein ganzjährig und täglich außer montags.

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